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Korbinianschützen Rechtmehring e.V.

Anschrift:
Korbinianschützen Rechtmehring e.V.
Alfred Vital jun.
Waldstr. 6
83562 Rechtmehring

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 Der Schützenverein Rechtmehring wurde von den Reservisten des „Königlich Bayerischen Heeres“ im Herbst 1905 gegründet. Bei der Vereinsgründung waren es anfangs 8 Schützenbrüder, die an die langjährige Schützentradition anknüpften und Georg Bodmeier zum 1. Schützenmeister wählten. Erstes Schützenlokal war der Gasthof Stechl in Rechtmehring. Mit Beginn des 1. Weltkrieges wurde die Vereinstätigkeit eingestellt. Nach Beendigung des Krieges fanden wieder Schießabende statt, bis es im Jahr 1933 zum allgemeinen Vereinsverbot kam.
 
 Erst 1949 fanden sich wieder einige Idealisten, die dem Verein neues Leben gaben und unter 1. Schützenmeister Florian Erlacher den Schießbetrieb in der Gastwirtschaft „Zur Post“ wieder aufnahmen. Der Verein trat 1959 dem Bayerischen Sportschützenbund bei. Unter der Führung von Alois Haslberger als 1. Schützenmeister und Hans Tröstl als Organisator vieler Vereinsfeste wuchsen die Mitgliederzahlen ständig an. 1963 wurde aufgrund großzügiger Münzspenden eine wertvolle Schützenkette mit 106 Silbertalern angefertigt. Im Jahr 1965 feierte der Verein sein 60-jähriges Gründungsfest mit Fahnen- weihe, woran sich 58 Vereine beteiligten. Ab 1968 nimmt der Verein aktiv an den Rundenwettkämpfen des Schützengaues Wasserburg-Haag teil. 
 
 Im Jahr 1973 wurde im Nebengebäude des Kirchenwirtanwesens nach nur dreimonatiger und in über 1800 freiwillig geleisteter Arbeitsstunden für die Schützen ein neues Schützenheim erbaut. Bei der Einweihung durch damaligen Ortspfarrer Georg Obermaier erhielt der Verein seinen Namen „Korbinianschützen“ Rechtmehring, nicht zuletzt durch den Kirchenpatron der Pfarrkirche. 1980 feierten die "Korbinianschützen" in der Tröstlhalle ihr 75-jährige Gründungsfest und 1981 wurde mit 104 Mitgliedermeldungen an den Gau erstmals die "Schallmauer" von 100 Vereinsmitglieder übertroffen. Bereits 1986 reichte die Kapazität des Schießstandes mit 6 elektronischen Seilzug- ständen nicht mehr aus, so dass dieser wieder nur durch rund 2100 freiwilligen Arbeitsstunden auf die jetzige Größe von 130 qm und 10 Ständen erweitert wurde.
 
 Seit 1989 fungiert Franz Huber als 1. Schützenmeister der "Korbinianschützen". Am Rundenwettkampf beteiligen sich seit 1983 ständig
drei Mannschaften und auch das VG-Schießen (vormals Pfarrschießen) gehört zu den ständigen Einrichtungen der "Korbinianschützen", wobei die 6 der Verwaltungsgemein- schaft angehörigen Schützenvereine abwechselnd als Ausrichter auftreten. Der Verein kann mittlerweile eine stolze Mitgliederzahl von 141 aufweisen. Hans Tröstl jr., 1976 mit dem Luftgewehr und Sebastian Brandl, 1995 mit dem Zimmerstutzen gelang es jeweils, Gaukönig zu werden.