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Filialkirche St. Andreas in Freimehring




 

 
Die Andreas-Kirche geht in ihrem Ursprung bis in die Romanik zurück. Vermutlich war das Langhaus Teil der Burganlage der Edelfreien von Freimehring, denn in der Südfassade sind noch Spuren eines erhöhten Rundbogenportals unter dem Putz zu erkennen, wie dies bei salischen Kleinburgen des 12. Jahrhunderts der Fall war. Erste Erwähnung der romanischen Kirche im Jahre 1315. Das Kirchenschiff wurde dann um 1620 erneuert, vermutlich eingewölbt und die Fenster geändert. Der nicht eingezogene Chor umfasst ein Joch und einen dreiseitigen Abschluss, er wurde 1790 angebaut. Das Langhaus hat 5 Joche. Der Turm steht im Westen, mit einer barocken Zwiebelhaube. In Chor und Langhaus Tonnengewölbe mit Stichkappen um 1620. Im Chor (Presbyterium) Pfeilergliederung. Beachtenswert sind die handwerklich stuckierten kleinen Kreuze und Kelche am Scheitel der Stichkappen. Das Bauwerk ist breit und nieder. Der Hochaltar und die zwei Seitenaltäre in strenger Gliederung des Spät-Rokoko. Doppelte Säulen, am Hochaltar gewunden, mit korinthischen Kapitellen. Die zwei Flammen über dem Altaraufbau und die Kanzel deuten schon das Empire an. Das Altarblatt am Hochaltar stellt St. Andreas dar. Seitlich eine gefasste Holzfigur St. Andreas mit Andreaskreuz. Zur Zeit des Pfarrers Leuthner um 1800 befanden sich in Freimehring zwei alte Glocken, eine aus dem 13.-14.Jahrhundert, die andere mit 1658 datiert. Renovierung der Kirche 1985 / 86.